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Talentprobe zur Tanzbrunnen-Saisoneröffnung

Den Start in die diesjährige Open-Air Saison am Tanzbrunnen machte in diesem Jahr die Linus-Talentprobe.

Neben dem normalen Programm heizten daher bereits im Vorfeld Cat Balou und Kasalla den Zuschauern mächtig ein. Wenig sommerliche Temperaturen taten der Stimmung der rund 3.000 Zuschauer allerdings keinen Abbruch. Punkt 20.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete dann die Kultshow auf Kölns schönster Open-Air Bühne. Am Ende stand sie fest – die Siegerin des Abends.

Mehr als überrascht war Verena Glöckner aus Recklinghausen, als es am Ende hieß: „And The Winner Is…“. Die 32-jährige Controllerin singt zwar schon lange in Bands und hat kleinere Auftritte absolviert, aber ein Auftritt auf der großen Bühne sei doch etwas ganz anderes. „Ich bin total fertig“ kommentiert sie ihr Gefühl direkt nach dem Sieg. „Es war eigentlich nur ein Spaß. Dass ich hier gewinne hätte ich nie gedacht! Als ich nach dem ersten Song in den Recall gekommen bin, war ich mehr als überrascht und dann habe ich mir gedacht, dass ich nichts mehr zu verlieren habe und habe richtig Gas gegeben.“

Und das Gasgeben hat sich gelohnt. Mit „Like the way I do“ von Melissa Etheridge konnte sie den Tagessieg für sich verbuchen.

Auf Platz 2 kam das Duo Jens Jüling & Anika aus Lohmar, auf Platz 3 landete Hannah-Maria Schmidt aus Gummersbach.

Zum Abschluss des Abends gab es für Gäste und Talente noch ein musiksynchrones Höhenfeuerwerk, das über dem Kölner Nachthimmel abgefeuert wurde.

 

Oster-Premiere

Eine kleine Premiere feierten die rund 800 Gäste bei der 2. Talentprobe in diesem Jahr: Zum ersten Mal fand eine Talentprobe am Ostersamstag statt!

Elf hoffnungsvolle Talente, zehn Startnummern, drei Recall-Teilnehmer und am Ende ein glücklicher Gewinner.

Aber der Reihe nach…

Silvie & Thorsten aus Solingen, Alessandro Santoro aus Köln und Holger Vois aus Jüchen schafften es in den Recall. Nach der Pause wurde es dann richtig spannend – Das Duo aus Solingen ging mit „Teardrops“ (Elton John & Kiki Dee) an den Start. Alessandro Santoro performte „Feel“ von Robbie Williams und Holger Vois hatte sich für „Über den Wolken“ in der Version von Dieter Thomas Kuhn entschieden. Und es war wahrlich keine leichte Entscheidung, die das Publikum zu treffen hatte. Am Ende landeten Silvie & Thorsten auf Platz 3, Holger Vois auf Platz 2 und der Sieger des Abends – und somit der 2. Teilnehmer des Finales – war Alessandro Santoro. Der 23-jährige Kölner Student der Rechtswissenschaft war überglücklich. Er hat zwar schon in Schülerbands gesungen und Gitarre gespielt,  „aber eigentlich singe ich nur noch unter der Dusche. Ich war im letzten Jahr als Gast bei der Talentprobe und da kam mir die Idee, mich auch einmal zu bewerben. Bei der Anmeldung habe ich alles noch recht locker gesehen. Aber als der Termin näher rückte, bekam ich doch immer mehr Respekt vor dieser Herausforderung. Und ganz ehrlich: Ich habe mir nichts vorgenommen. Ich wollte einfach nur mal dabei gewesen sein“, kommentiert der Sieger.

Keine Verschnaufpause für wagemutige Talente

Nach den Feiern zum 40. Geburtstag der Talentprobe im vergangenen Jahr werden Linus und das Talentproben-Team auch in diesem Jahr bei der Sichtung hoffnungsvoller Talente wieder alles geben. Selbst wenn es in dem einen oder anderen Fall bloß tröstende Worte sind. Das „härteste Publikum der Welt“ hat sicher schon bei der Karnevalstalentprobe den winterlichen Staub aus Tröten und Trillerpfeifen geblasen oder sich Gedanken zu passenden Schmähgesängen gemacht. Denn am Ostersamstag, 7. April, geht im Theater am Tanzbrunnen die Talentproben-Saison 2012 mit ihrer zweiten Veranstaltung an den Start.

So hart das Publikum Jahr für Jahr ist, so fair ist es doch auch. Gute Leistungen werden durchaus belohnt, von der Bühne gepfiffen nur jene, die den guten Geschmack allzu sehr verletzen. Dafür, dass die Missfallensäußerungen nicht ausufern, sorgt auch in diesem Jahr wieder Moderator Linus. Als begnadeter Entertainer weiß er, dass man auch schon mal über sich hinauswachsen muss, um das Publikum zu begeistern. Kandidaten der Talentprobe, die diese Herausforderung unterschätzen, springt er zur Seite – ebenso wie die erfahrene Showband unter Leitung von Stephan Schleiner.
Sie reagiert professionell und blitzschnell auf überraschende Tonart- oder Rhythmus-wechsel der Kandidaten und lotst sie sicher durch alle musikalischen Klippen.

In vier Jahrzehnten hat die Talentprobe beachtliche Quoten erreicht: Mehr als 3.000 Talente haben sich in über 400 Shows dem Votum der mehr als 1,6 Millionen Zuschauer gestellt. Dieses Publikum kommt nicht nur zur Talentprobe, um über die Beiträge auf der Bühne abzustimmen, sondern vor allem auch, um sich selbst zu inszenieren. Die Talentprobe ist interaktiv, mit über die Jahre entwickelten Ritualen – eingespielt und doch immer wieder neu. Sangeskünstler, die mit der Höchststrafe der zugewandten Zuschauer-Rücken und Gegengesänge des Publikums belegt werden, sollten sich den Traum von der Musik-Karriere lieber abschminken.

Schräge Auftritte und Überraschungen hat Linus in seinen nun 21 Jahren als Talentprobenmoderator reichlich erlebt. Mit diesen 21 Dienstjahren hat er Udo Werner, „Vater der Talentprobe“ und 19 Jahre lang deren Moderator, schon eingeholt. Kaum ein anderes Show-Format konnte sich über eine solch lange Zeit erfolgreich die Gunst des Publikums erhalten. Die Gründe für diese lange Geschichte sind so vielschichtig wie die Teilnehmer, die hier zwischen Triumph und Desaster wohl ziemlich alles erleben.
Oder wie das Publikum, das sich mit beinahe missionarischem Eifer als Hüter des guten Geschmacks versteht.

Das Publikum liebt die Talentprobe so wie sie ist. An Konzept und Ablauf wollten die Macher also auch in diesem Jahr nicht herumschrauben. Trotzdem wird es wie in den vergangenen Jahren sicher die eine oder andere Überraschungen geben.
Zu den Neuerungen, die wir jetzt schon verraten wollen, zählt nicht nur der Termin am Ostersamstag, sondern auch die Tatsache, dass das Finale nun am 31. Oktober (der klassischen Halloween-Talentprobe) stattfindet.
Ebenfalls neu ist der Web-Auftritt der Talentprobe, der sich nun im neuen Outfit präsentiert und noch nutzerfreundlicher geworden ist.

Talentprobe Karneval

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Über 2.100 begeisterte Talentprobenfans feierten einmal mehr eine ausgelassene Party am Karnevalsfreitag im Theater am Tanzbrunnen.

Aber Karneval hin Stimmung her: Für die 10 Teilnehmer ging es um den Einzug ins Finale 2012.

Der mit Startnummer sieben angetretene „Lenni“ konnte am Ende das Rennen für sich entscheiden.

Der 36jährige Pädagoge aus Köln war überglücklich:Bei der Probe dachte er noch „Das gewinne ich nie – hier sind so viele wirklich gute Sänger.“ Um so größer war seine Freude, als das Ergebnis bekannt gegeben wurde.„Dass man mich bei einer solchen Veranstaltung mit Mega-Partystimmung trotz meines „Schmusesongs“ With or without you“ zum Sieger gewählt hat, beweist, dass die Leute hier ein souveränes Publikum mit einem sehr, sehr feinen Ohr sind“.

Auf Platz 2 landete „Eifel-Rudi“ aus Blankenheim, der Songs von Brings und den Bläck Fööss präsentierte.

Der dritte Platz ging an die Kölnerin Kayanna, die mit Titeln von James Brown und Shakira begeistern konnte.

Finale 2011

Daniel Wagner (33) aus Köln war wirklich überrascht "Die Konkurrenz war so groß, dass ich nie gedacht hätte, hier zu gewinnen". Und doch konnte er mit "Flugzeuge im Bauch" von Herbert Grönemeyer und "Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein" von der Münchener Freiheit das Publikum für sich begeistern. "Meine Songauswahl war wohl gut, ich bin offenbar sympathisch rübergekommen und dann hatte ich außerdem einfach auch eine bisschen Glück" resumiert Daniel.

Der Toningenieur will mit der Gewinnsumme von stolzen 3.333 " übrigens eine Reise nach Neuseeland machen.

David Posor aus Burscheid ("Dance with somebody", "Can you feel the love tonight") belegte Platz 2 und auch Platz 3 ging nach Burscheid.

Alexandra Walendy (Thank you for the music, Strong enough) konnte sich ebenfalls einen Platz auf dem Siegertreppchen ersingen!

Bei allen Teilnehmern des Finales möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Es war ein grandioser Abend mit tollen Auftritte, großartigen Stimmen und einer wunderbaren Stimmung.

Als Veranstalter möchte sich KölnKongress aber natürlich bei Linus, der Talentprobenband, Barbara Lamprecht für das Casting und der ganzen Crew, die dieses Jahr wieder eine unvergessliche Talentprobensaison präsentiert hat, bedanken.

Und – einer alten Fussballerweißheit folgend – lautet das Motto auch bei uns:

Nach der Talentprobe ist vor der Talentprobe. Und so freuen wir uns, Euch am Karnevalsfreitag zum Start in die Saison 2012 zu begrüßen.

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Dieses Projekt wird unterstützt von Gaffel Kölsch und www.spreadshirt.de